Dienstag, 29. November 2016

Die Insel der besonderen Kinder - Comic-Adaption [Rezension]

 

 

Rezensionsexemplar 

 Titel: Die Insel der besonderen Kinder - Comic-Adaption
Autor: Story: Ransom Riggs & Zeichnungen: Cassandra Jean
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 256
Genre: Jugendbuch
Preis: 14.90€ / Taschenbuch

Klappentext
Früher, als Jacob Portman noch klein war, erzählte ihm sein Großvater von seiner eigenen Kindheit in einem Kinderheim. Das Kinderheim gehörte Miss Peregrines und er zeigte Jacob Fotos seiner besonderen Freunde. Doch je älter Jacob wurde, desto unwahrscheinlicher waren für ihn die Geschichten und auch die Fotos seines Großvaters, er schenkte ihn keinen glauben mehr. Erst als Großvater Portman vor Jacobs Augen stirbt, beschließt er den alten Geschichten auf den Grund zu gehen. Auf der Insel angekommen lernt er die Freunde seines Großvaters kennen und kann seinen Augen kaum glauben schenken.

Cover
Das Cover finde ich schön gestaltet. Die zwei Zeichnungen, die einem mehr ins Auge stehen, finde ich ein bisschen störend aber darüber kann man hinweg sehen.

Meinung
Die allgemeine Idee zum Buch 'Die Insel der besonderen Kinder' finde ich interessant und spannend zugleich. Es ist einfach etwas anderes, wenn Menschen in einem Film oder einem Buch irgendwelche Fähigkeiten haben. Das lässt es von der heutigen Zeit abheben und interessant wirken. Bisher hatte ich aber nur den Film gesehen.
Die Idee daraus ein Comic zu machen, finde ich sehr schön, weil man so ein anderen Einblick beim lesen hat. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, von jedem Buch ein passenden Comic zu lesen aber bei dem war es abwechslungsreich.
Einige Handlungen gingen so aber einfach verloren oder zu schnell vorbei, allerdings ähnelt das Buch nur teilweise dem Film, es hat seine eigene Geschichte.
Auch die Figuren waren gut getroffen auch, wenn Miss Peregrines von der Film Figur sehr abweicht, was mich am Anfang doch verwirrt hat. Der Zeichenstil ist wirklich angenehm anzusehen und das Buch im allgemeinen sehr schön gemacht.

Bewertung
4 / 5 Sterne
Einige Handlungen gingen manchmal etwas schneller vorbei, was mich persönlich gestört hat. Ansonsten ist es ein sehr schöner Comic mit interessanter Geschichte und wirklich empfehlenswert, wenn man mal einen anderen Einblick in die Welt von `Die Insel der besonderen Kinder` haben möchte.

Freitag, 25. November 2016

Du kannst keinem trauen - Robison Wells [Rezension]



Titel: Du kannst keinem trauen
Autor: Robison Wells
Verlag: Fischer
Seitenzahl: 464
Genre: Jugendthriller
Preis: 9,99€ / Taschenbuch

Klappentext
Du dachtest, alles wird besser - und dann wird es schlimmer als je zuvor.
Gefangen in einem Internat. Kein entkommen. Niemals. Aber du bist entschlossen zu fliehen. Doch du kannst keinem trauen. Nur dir selbst.

Cover
Vom Cover allein, war ich nicht überzeugt. Das dunkle rot fällt auf dem schwarzen Hintergrund sehr auf und sticht einem ins Auge. Mir unangenehm.

Meinung
Die Idee zu diesem Buch finde ich wirklich gelungen. Es kommt einem nicht unmöglich vor, sowas könnte durchaus passieren, irgendwann.

Der Klappentext war das, was mich zum Buch kauf überzeugte. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Man muss aber dazu sagen, dass die gut 400 Seiten in großer Schrift geschrieben sind. Von Anfang an, hatte es in meinen Augen eine gewisse Spannung, die bis zum Ende anhielt. Selbst zwischendurch kann ich mich an keine stelle erinnern, die mich dazu gebracht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Mit der Auflösung am Ende hätte ich keinesfalls gerechnet.

Benson, ein Junge mit einem Stipendium für genau dieses Internat. Am Anfang tut er sich schwer aber sein Charakter war durchaus nachvollziehbar, ich wüsste nicht, ob ich mich da anders verhalten hätte. Manchmal hat er vielleicht etwas zu dick aufgetragen aber das hat nur die Spannung gehoben, somit in meinen Augen nichts Negatives.
Becky, ebenfalls eine Person die von Anfang an eine Rolle spielt. Sie konnte ich am Anfang kaum aushalten. Ihre Charakterzüge, wie sie sich verhält und handelt waren für mich im ersten Moment nicht verständlich. Erst im Laufe des Buches habe ich gemerkt, was Ihre wahren Absichten waren. Ich fing sogar an sie zu mögen.

Der Schreibstil von Robison Wells ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man kann sich alles Bildlich vorstellen, ohne zu viele kleine und unnötige Details über die Umgebung beachten zu müssen.

Bewertung
5 / 5 Sterne
Das Buch bekommt von mir fünf Sterne, weil ich die Idee wirklich gelungen finde und mich das Buch in den Bann gezogen hat. Das, in meiner Sicht, nicht schöne Cover ist nebensächlich. Ich kann es wirklich nur empfehlen, nichts ist wie es vielleicht scheint.

Sonntag, 20. November 2016

Monday Club - Das erste Opfer - Krystyna Kuhn [Rezension]



Titel: Monday Club - Das erste Opfer
Autor: Krystyna Kuhn
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 381
Genre: Jugendbuch
Preis: 16,99 € / Gebunden

Klappentext
Kann ein Mensch zwei mal sterben?
Seit sie denken kann, leidet die sechzehnjährige Faye unter einer seltenen Schlafkrankheit. Oft fällt es ihr schwer, Realität und Phantasie zu unterscheiden. Als ihre beste Freundin Amy bei einem Autounfall ums Leben kommt und alle im Ort plötzlich Geheimnisse vor Faye haben, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Sogar ihr Freund Josh scheint etwas vor ihr zu verbergen. Ob das mit dem einflussreichen Monday Club zu tun hat? Und was meint die verrückte Missy Austen, als sie sagt: "Sie können Tote wecken"? Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahn verschwimmt immer mehr - und dann, eines Nachts, begegnet Faye der tot geglaubten Amy..

Cover
Das Cover finde ich sehr schön, weil die Farben gut zusammen harmonieren und sie durch den weißen Hintergrund angenehm ins Auge stechen.

Meinung
Damals habe ich mir das Buch für eine lange Busfahrt gekauft, das war einfach das erstbeste, welches mir mit einen spannenden Klappentext ins Auge gestochen war.
Als ich es dann angefangen habe, hat es mich nicht sofort in den Bann gezogen. Es war nicht so spannend, wie ich es erwartete hatte. Erst in der Mitte, als das Buch immer spannender wurde, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Ereignisse waren sehr spannend beschrieben und ließen mich nicht mehr los. Die Autorin ließ mich an einer spannenden Geschichte teilhaben.
Somit musste ich mir sofort den zweiten Teil zulegen, denn Monday Club ist eine Trilogie. Den zweiten Teil habe ich bereits gelesen und auch dazu wird es irgendwann eine Rezension geben, der dritte Teil ist leider noch nicht veröffentlicht.
Faye war wirklich durch ihren Charakter und ihrer Schlafstörung eine sehr interessante Person. Ihre Charakterzüge wurden gut dargestellt, waren nachvollziehbar und spannend beschrieben, sie mag ich wirklich gern.
Josh mochte ich am Anfang auch wirklich gerne, doch von Seite zu Seite lernte man eine andere Seite von ihm kennen, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Somit gehört er nicht zu meinen liebsten Charakteren.
Selbst, wenn Amy nur kurz im Buch vorkam, wusste ich nicht so recht, was ich von ihr halten sollte. Am Anfang hatte sie wirklich einen eigenartigen Charakter, in sich gekehrt und abwesend. Erst im Laufe des Buches konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen und mochte sie immer mehr.

Bewertung
4,5 / 5 Sterne
Wegen dem schweren Anfang ziehe ich einen halben Punkt ab. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, wenn ihr gerne in eine Welt eintauchen wollt, die anders ist, als sie zuerst scheint.

Sonntag, 13. November 2016

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf - Nina MacKay [Rezension]



Titel: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
Autor: Nina MacKay
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenzahl: 343
Genre: Fantasy
Preis: 14,90€ / Taschenbuch

Inhalt
Die Happy Ends wurden gestohlen! Schneewittchen und Co. wollen ihre verschwundenen Prinzen retten und erstellen sogleich eine "Verhöre-und-Töte-Liste".
1) Wölfe töten.
2) Hexen töten.
3) Böse Stiefmütter töten.
4) Böse Feen töten.
Red hält allerdings nichts von dieser Idee und trifft auf einen gut aussehenden Hipster, der mehr über das verschwinden der Prinzen zu wissen scheint und er möchte Red helfen. Schnell zeigt sich jedoch, dass Ever eigentlich ein Werwolf ist und auf der, von den Prinzessinnen erstellten, Liste steht. Red bleiben nur noch sieben Tage, dann muss sie Ever ausgeliefert haben. Doch warum möchte gerade Ever die Happy Ends zurückbringen? Sieht er darin vielleicht einen eigenen Vorteil?

Cover
Das Cover finde ich sehr schön, weil es auf unsere aktuellen Zeit basiert, mit dem Handy und dem Selfiestick. Ich finde es wirkt auch durch die Farbauswahl ansprechend, vor allem weil das Hipster-Wolf auch in schönen Farben hervorgehoben wird.

Meinung
Den Titel und den Klappentext fand ich sehr interessant, weshalb ich mir das Buch auch geholt habe. Im allgemeinen wusste ich aber nicht was ich vom Buch erwarten sollte und war deshalb um so mehr über den Inhalt und seine Geschichte gespannt.
Am Anfang des Buches wusste ich nicht genau was ich davon halten sollte, weil in dieser aktuellen Zeit geschrieben wird, mit Handys, mit Blogs und so weiter. Im Laufe des Lesens habe ich aber gemerkt, dass es so erst richtig interessant wird, weil man den Märchenwald mit dieser modernen Technik einfach nicht kennt.
Dennoch konnte ich das Buch erst in der Mitte nicht mehr aus der Hand legen, weil da eine ziemlich interessante Handlung beschrieben wurde, von der ich sofort den Ausgang wissen wollte, der dann doch eher unerwartet aber somit auch sehr interessant war.
Was ich allerdings vom Ende halten soll, weiss ich nicht genau. Allgemein war das so ein typisches Ende, wenn es einen zweiten Teil gibt, es hört einfach auf, wenn es spannend wird. Aber trotzdem gefiel mir das Ende nicht, was Red betraf. Umso gespannter bin ich, wie sich ihre Geschichte im nächsten Teil noch weiter entwickelt.
Mein Lieblingscharakter war Red, also Rotkäppchen. Ihr Charakter war sehr schön beschrieben und hat sich im Laufe der Geschichte auch von vielen unterschiedlichen Seiten gezeigt. Das fand ich besonders schön, da ihr Charakter so vielfältig war und sie damit klarkommen musste.
Aber auch alle anderen Charaktere waren sehr schön beschrieben und alle habe ich während der Zeit lieb gewonnen, weil alle eine sehr interessante Art hatten, die sich im Laufe der Geschichte entweder verbessert hat oder einfach nur interessanter wurde.

Bewertung
4 / 5 Sterne
Da ich erst in der Mitte wirklich ins Buch gezogen wurden bin und auch diesen einen Schlussteil nicht mag, bekommt das Buch von mir 4 Sterne. Trotzdem kann ich es wirklich nur empfehlen, wenn man es mag, dass der Märchenwald und die aktuelle Technik aufeinander treffen.

Donnerstag, 10. November 2016

Layers - Ursula Poznanski [Rezension]


Titel: Layers
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 445
Genre: Jugendbuch
Preis: 14.95 € / Broschiert

Inhalt
Dorian schlägt sich alleine auf der Straße durch, bis er eines Morgens aufwacht und ein toter Obdachloser neben ihm liegt, den er auch noch kennt. Doch Dorian erinnert sich an nichts und seine Gefühle spielen verrückt. Hat er vielleicht selbst etwas mit dem Mord zu tun? Ein Fremder bietet ihm Hilfe an, die Dorian nicht abschlagen kann, das ist die beste Möglichkeit sich vor der Polizei zu verstecken. So kommt er in eine Villa, wo er Kleidung, Essen und Schulunterricht erhält, eigentlich das beste, was einem Jugendlichen auf der Straße passieren kann. Natürlich ist nichts umsonst im Leben und als Gegenleistung muss er Werbegeschenke verteilen. Doch wegen eines Zwischenfalls behält Dorian ein solches Werbegeschenk und wird von dem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Cover
Das Cover finde ich jetzt nicht so spektakulär aber es passt einfach zum Buch. Es sieht gut aus und die dunklen Farben passen zum Gesamtbild.

Meinung
Ich habe viel vom Buch erwartet, weil der Klappentext wirklich interessant klingt und ich kann nur sagen, dass meine Erwartungen auf jeden Fall erfüllt wurden.
Am Anfang kam ich nur schwer dazu, das Buch zu lesen, es hat mich einfach nicht gepackt. Doch als ich dann mit großer Mühe weiter gelesen habe, wurde das Buch immer spannender und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Die ganzen neuen Ereignisse waren sehr interessant und gut geschrieben. Generell hat die Autorin einen sehr guten Schreibstil, der schön zu Lesen ist. Besonders in der Mitte des Buches konnte ich nicht aufhören und das Ende hat mir besonders gut gefallen.
Dorian war definitiv mein Lieblingscharakter im Buch. Seine Gefühle wurden gut zum Ausdruck gebracht und waren nachvollziehbar. Im allgemeinen wurden alle Charaktere gut beschrieben und hatten eine interessante Geschichte. Ich mochte auch noch einige Charaktere mehr, deren Charakters sich aber im Laufe des Buches auf eine bestimmte Art und Weise so interessant verändert haben, dass das mögen in meinen Augen nicht mehr möglich war.

Fazit
4,5 / 5 Sternen
Da ich am Anfang nicht gut reinkam und ich mich wirklich hinreißen musste, das Buch weiter zu lesen, ziehe ich einen halben Punkt ab. Ansonsten kann ich das Buch wirklich nur empfehlen!


Liebe Grüße
Sina